Buddhistisches Tor Berlin

Winter-Retreat

»30.12.2016, 16 Uhr: Ein großer Becher Schokolade mit Eis und extra Sahne, ein Stück Pizza und die Mitfahrgelegenheit nach Strodehne. Ich komme von einer Familienweihnachtsfeier und sagen wir … es war etwas kompliziert. Das Jahr 2017 steht vor der Türe. Was möchte ich ablegen und was soll wachsen? Die Liste ist lang. Kein Problem für mich das zu klären, denn auf dem Neujahrsretreat werde ich innere Stille und Ruhe finden. Genügsamkeit werde ich auch üben können. Klarheit wird mir bestimmt zufliegen.

Am vierten Tag meines Retreats: Keine Klarheit in Sicht. Ich gerate unter Druck. Meinem Ziel scheine ich kein Stück näher gekommen zu sein und meine Meditation gelingt mir nicht gut. Wir treffen uns in der Kleingruppe und sprechen über Dhyana-Erfahrungen, für mich scheint das Meilen weit weg zu sein. Also beschließe ich, dass mein Projekt zu groß ist und fasse den festen Entschluss, mich nur noch der Mediation zu widmen. Es gelingt! Das Retreat war für mich ein reicher Schatz. Ich bin mit dem Wetter gegangen, es gab Regen, Hagel, Sturm, Sonnenschein und Wind. Letztlich fand ich eine gute Ausrichtung für das Jahr 2017. Über die liebevolle Gestaltung des Retreats bin ich sehr dankbar, auch über die hilfreichen Gespräche und Impulse von Seiten der anderen Teilnehmer_innen. Der Titel des Retreats lautete ‚Meditation und Buddhismus‘ und ich denke das war es. Danke Buddha-Dharma-Sangha, ich konnte mich ausrichten und war in Metta gehalten.«

C.E.