Buddhistisches Tor Berlin

Tod unseres Ordensbruders Achalabandhu

Unser Ordensbruder Achalabandhu ist am 27. April, drei Monate nach seiner Ordination, gestorben. Am Samstag, den 9. Mai, haben wir im Buddhistischen Tor von ihm Abschied genommen. Seine Familie, Freunde,  Pfleger und der Sangha sind abermals zusammen gekommen, um ihn zu würdigen. Im Rahmen der Siebenfältigen Puja wurde der Abschnitt »Lob des Guten« speziell ihm gewidmet. Wieder und wieder stand jemand auf und  berichtete von Achalabandhus Interessen oder erzählte Anekdoten aus seinen Begegnungen mit ihm. Wieder und wieder wurde seine unerschütterliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft erwähnt. Selbst Leute, die zu weit weg wohnten, um zu kommen, schrieben Emails mit ihren Erinnerungen an Achalabandhu, die Amogharatna dann vorlas.

Der bewegendste Moment war, als Amogharatna sich spontan entschloss, diesem Lob des Guten ein dreifach donnerndes »SADHU!« folgen zu lassen. Wir kennen das »SADHU!« von den Mitra-Zeremonien, aber warum sollte man nicht die lebenslangen Verdienste eines Menschen so preisen? Natürlich gab es auch Tränen und Traurigkeit, aber besonders in diesem Moment so viel Liebe und Dankbarkeit für alles, was Achalabandhu getan hat, dass es körperlich spürbar war.

Niemand weiß wirklich, was nach seinem Tod passiert … ob in Abhängigkeit von diesem Leben irgendwo ein neues entsteht. Möge es wieder ein »unerschütterlicher Freund« sein. Die Welt braucht solche Menschen. Auf Wiedersehen, Achalabandhu!