Buddhistisches Tor Berlin

Öffentliche Ordination im Buddhistischen Tor

Am 25. Januar wurde Achalabandhu in den »Buddhistischen Orden Triratna« aufgenommen. Aber was bedeutet das? Achalabandhu wurde eine Woche zuvor »privat« ordiniert, das heißt, er war mit ein paar Männern auf Retreat und bekam in diesem Rahmen seinen Ordensnamen und die zehn Vorsätze eines Ordensmitglieds. Sein Name war aber bis zur »öffentlichen« Ordination nur ihm und seinem Präzeptor Amogharatna bekannt. Erst während der öffentlichen Ordination wurde der Ordensname bekannt gegeben und er bekam von Padmavajra seine Kesa.

Selten hat eine öffentliche Ordination so viele Ordensmitglieder aus aus aller Welt herbei gelockt! Natürlich Padmavajra und Aryabandhu aus Padmaloka in England, denn Padmavajra »musste« ja ordinieren und Aryabandhu übersetzen. Aber auch z.B. Dharmakirti, Manjuvajra, Danapriya, Yashodeva, Maitricarya oder Nityabandhu kamen, die jeweils in Spanien, England, Westdeutschland oder Polen leben. Das liegt daran, dass Achalabandhu viele lange Jahre in verschiedenen Triratna-Kontexten gearbeitet und Freundschaften geschlossen hat. So berichtete Danapriya aus Deal:

„Ich hatte drei Jahre mit Achalabandhu bei ‚Friend’s foods‘ in London zusammen gearbeitet. Seitdem schrieb er auf jede meiner Emails lange Erwiderungen zurück. Achalabandhu pflegt wirklich seine Freundschaften!“

Kein Wunder, dass Achalabandhu den Namensbestandteil »bandhu« bekam, denn »bandhu« bedeutet soviel wie »enger Freund, Weggefährte, Verwandter«. Und »Achala« bezieht sich einerseits auf eine Schutzgottheit, mit der Achalabandhu eine starke Verbindung hat, andererseits bedeutet »achala« soviel wie »unerschütterlich«, so dass man seinen Namen als »unerschütterlicher Freund« oder »Freund von Achala« übersetzen könnte.

Es kamen nicht nur viele Ordensmitglieder, sondern auch einige seiner Familienmitglieder. Und natürlich eine Menge Leute aus dem Berliner Sangha. Zirka 60 Menschen dürften den Schreinraum gefüllt haben, der für dieses Ereignis natürlich besonders festlich geschmückt war. An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Menschen, die in den Wochen vor der Ordination gebaut, genäht, geputzt, organisiert, beherbergt und geschmückt haben!

Es war ein festliches und fröhliches Ereignis, bei dem auch unser Keller als Kellercafé eingeweiht wurde. Und möglicherweise das größte seit der Einweihung des »Buddhistischen Tors Berlin« vor zwei Jahren. Wir fühlen uns gesegnet, dass dieses Ereignis bei uns stattfinden konnte.

 

Um einen optischen Eindruck von diesem Fest zu bekommen, könnt ihr auch unsere Fotosammlung auf Facebook oder Flickr angucken.