Buddhistisches Tor Berlin

Neues aus dem Buddhitischen Tor Berlin

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Finissage der Ausstellung „Dharma-Zoo“

Am 30. Juli fand die dritte Ausstellung von Mahara im Buddhistischen Tor, „Dharma Zoo“, ein Ende. Ihr Thema waren die Tiere, die in buddhistischen Parabeln eine Rolle spielen, wie z.B. bei den sechs blinden Männern, die sagen sollten, was ein Elefant ist. Mahara leitete eine Meditation und gab einen kurzen Vortrag, bevor Robert Meyer dann auf dem Theremin spielte. Das Theremin wurde 1920 von dem Russen Lew Termen entwickelt und wird berührungslos gespielt. Ein Beispiel findet ihr auf unserer Facebook-Seite.

Mahara und Robert Meyer haben damit unserem Keller wieder einmal Bedeutung gegeben als „Kunstkeller“. Wir freuen uns auf weitere interessante Veranstaltungen.

Die Leihbibliothek auf Datenbank

Wilfried und Sraddhabandhu haben den Bestand der Leih­bibliothek erfasst und in eine Datenbank gestellt. Der Vorteil der Datenbank ist, dass ihr in Zukunft Listen der vorhandenen Bücher in der Bibliothek findet und Bücher nach verschiedenen Kriterien suchen lassen könnt, also nicht nur nach Autor, sondern auch nach Titel, Sprache usw.

Kanu-Retreat

Anfang Juli brach eine Gruppe aus dem Berliner Sangha in die Brandenburger Wildnis auf, um mit einem „Kanuretreat“ auf eine un­gewöhnliche Art Dharma und Sangha zu praktizieren. Anlass war der Besuch von Sona in Berlin. Sona ist ein sehr erfahrenes Ordensmitglied aus England und der private Präzeptor von drei Ordensmitgliedern aus der Reisegruppe. Acht Mann machten sich mit Kajak und Kanu auf, in vier Tagen von Lychen nach Templin zu paddeln. Über Kanäle und kleine Seen führte der Weg zum größten Teil durch einsame Natur, vorbei an dichten Wäldern am Ufer und weitläufigen Schilf- und Seerosenflächen auf dem Wasser. Es gab viel Zeit für inspirierende Gespräche zu zweit auf dem Boot, aber auch um in der schönen, stillen Natur zur Ruhe zu kommen und den geschäftigen Alltag in Berlin zurück zu lassen.

Die Tage begannen mit einer morgendlichen Meditation im großen Gemein­schafts­zelt. Dank der fürsorglichen Planung und Vorbereitung von Karunabandhu und Karunada gab es den Tag über hervorragende Stärkung für das anstrengende Paddeln und am Ende der Tagesetappe wartete immer ein schlichter, aber schöner Biwakplatz auf uns. Trotz des anstrengenden Paddelns den Tag über fand sich zum Ausklang des Tages immer Zeit für ein geselliges Zusammensein und Austauschen in der Gruppe. Kurzvorträge von Sona regten dabei spannende Dharma-Diskussion an.

Am Ende waren alle ein eingespieltes Team im Aufbauen und wieder Einpacken der Zelte, im Tee- und Porridge kochen auf Campingkochern und dem geschickten Beladen der Boote. Es war eine schöne Gelegenheit, um zur Ruhe zu kommen, sich gegenseitig besser kennen zu lernen und Freundschaften zu vertiefen. Und am Ende wären wir am liebsten noch ein paar Tage einfach weiter durch die friedliche Natur Brandenburgs gepaddelt.