Buddhistisches Tor Berlin

MedMob in Essen

Wer bei der Eröffnung des Buddhistischen Tors in der Grimmstraße dabei war, erinnert sich vielleicht, dass um diesen Zeitpunkt auch draußen meditiert wurde am Landwehrkanal. Das ist nichts, was wir erfunden haben. Eine solche Aktion, die für die Öffentlichkeit unvorhersehbar und spontan erscheint, nennt sich Flashmob. Und wenn man bei einem Flashmob meditiert, ist es eben ein MedMob. »Medmob« ist eine internationale Bewegung (www.medmob.org), die nicht nur auf Triratna oder Buddhisten beschränkt ist.

Seit der Eröffnung haben wir keine MedMobs mehr gemacht, weil das Team einfach seine ganze Zeit brauchte, um das Angebot IM Tor so vielfältig und interessant wie möglich zu machen. Währenddessen haben die Menschen vom »Buddhistischen Zentrum Essen« mehrere MedMobs gemacht, teilweise am Baldeneyer See, zuletzt aber in dem großen Einkaufszentrum am Limbecker Platz. Mitten im Weihnachtstrubel am 20. Dezember.Sraddhabandhu war dabei und hatte eine sehr gute Meditation, wie auch die 12 Essener, die dabei waren.

Meditation außerhalb des Schreinraums verbindet auf besondere Weise mit der Umgebung, und oft erlebt man, dass die »Ablenkungen« gar nicht ablenkend wirken. Außerdem setzt Meditation im öffentlichen Raum ein positives, friedliches Signal, besonders wenn Hunderte Meditierende zusammenkommen, wie es in anderen Städten schon der Fall war.

Möglicherweise starten wir in Berlin auch wieder MedMobs. Neue Informationen dazu an dieser Stelle!