Buddhistisches Tor Berlin

Unsere Geschichte

Die Geschichte der Gemeinschaft Triratna in Berlin beginnt Anfang der 1990er Jahre mit einer Gruppe von Übenden, deren Treffen in Privatwohnungen stattfanden.

Sangharakshita hatte seine Schüler schon damals ermutigt, ein öffentliches Zentrum in Berlin aufzubauen. 1997 mieteten wir Räume in Berlin Mitte an, die in Eigenarbeit mit hohem finanziellen Einsatz ausgebaut und im Mai 1998 von Sangharakshita als Buddhistisches Tor Berlin eröffnet wurden.

Seitdem werden im Buddhistischen Tor Interessierte in Meditation und die Lehren des Buddha eingeführt, ermutigt, diese zu üben und an der Gemeinschaft Triratna teilzuhaben.

Im September 2000 zieht der heutige Leiter des Zentrums Amogharatna in die Hauptstadt und wird im November 2003 Vorsitzender der FWBO Berlin.

In den folgenden Jahren entwickelt sich das Zentrum in Berlin mit guter Dynamik. Neue Ordensmitglieder ziehen nach Berlin. Immer mehr Interessierte besuchen das Zentrum, um an Buddhismus-, Meditations- und Yogakursen teilzunehmen und von den unterstützenden Bedingungen gemeinsamer Praxis zu profitieren. Einführungs- und Abendveranstaltungen zu besonderen Anlässen ziehen neue Besucher an.

Die buddhistische Gemeinschaft wächst

Schon vor der Eröffnung des Buddhistischen Tors hatten wir das Ziel, langfristig unser Angebot der buddhistischen Lehre auf die sichere Grundlage eigener Räume zu stellen und einen gut sichtbaren Standpunkt in der Mitte der Stadt zu beziehen – auch um symbolisch den Dharma in die Mitte der Gesellschaft zu pflanzen.

2005 beginnt die Suche nach einem größeren Zentrum. Eine Spende aus dem Triratna-Umfeld – von einem „Unternehmen des Rechten Lebenserwerbs“ in England –, die dafür bestimmt war, in Berlin ein Buddhistisches Zentrum zu eröffnen, bot uns die Grundlage für unsere Suche.

In den folgenden Jahren organisiert sich der Verein grundlegend neu. Ein Lehrteam kümmert sich um die Aktivitäten im Zentrum. Ein Ratsteam entwickelt die grundlegende Strategie und die Vision für die Zukunft. Ein Marketing- und Fundraising-Team sorgt für die Sicherstellung der weiteren Finanzierung.

Sangharakshita besucht 2008 ein weiteres Mal das Buddhistische Zentrum in der Hessischen Straße. Alle Anwesenden zeigten sich erfreut über das starke Interesse. Das Zentrum war so gut besucht wie nie zuvor. Bei diesem Besuch macht Sangharakshita noch einmal deutlich, wie wichtig ihm ein aktives sich an alle Menschen wendendes Triratna Zentrum in Berlin erscheint.

Mehr Raum für Buddhistische Praxis und Meditation in Berlin-Kreuzberg

2009: Der Berliner Verein trifft eine historische Entscheidung.  Wir erwerben einen Teil  des alten Urban-Krankenhauses in Berlin Kreuzberg. Das Gebäude ist zentral gelegen und seine denkmalgeschützte Fassade gut sichtbar. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gut zu erreichen und liegt dennoch an einer ansprechenden ‚grünen Insel‘. Die interessante Architektur bietet uns gute Möglichkeiten, die Räume sind geräumig und hell. Viele Besucher fühlen sich dort schon jetzt intuitiv wohl. Hier soll nun ein lebendiges Zentrum für einen Buddhismus unserer Zeit entstehen.

Anfang 2010 erfolgt das erste Spatenstich-Ritual. Im Sommer 2011 feiern wir den Baubeginn mit einer Grundsteinlegung-Zeremonie. Am 1. September 2012 wird das neue Buddhistische Tor Berlin eröffnet werden.

Wir finanzieren uns, wie alle Triratna-Zentren weltweit, durch freiwillige Spenden und Unterstützung.