Buddhistisches Tor Berlin

Das Team

Kern der Buddhistischen Gemeinschaft Triratna ist der Orden Triratna.

Ordensmitglieder sind Menschen, die sich im Laufe ihrer Übung und Auseinandersetzung mit der buddhistischen Lehre entschieden haben, sie in den Mittelpunkt ihres Lebens zu stellen und Full-Time Buddhisten zu werden. Ordensmitglieder bilden den Kern von Teams, die im Buddhistischen Tor Meditation und Buddhismus unterrichten und es organisieren.

Ziel ist es, allen Interessierten zu ermöglichen, optimal vom Angebot des Dharma zu profitieren.

Das Berliner Ordensteam

Amogharatna

»Das nicht aufzuhaltende Juwel«

Englischlehrer
seit 1997 Ordensmitglied

»Mein erster Besuch 1986 in einem buddhistischen Zentrum dauerte 30 Sekunden. Es hat mich gar nichts angesprochen. Fünf Jahre später war ich für Buddhismus reif und seitdem strebe ich danach, mithilfe der Lehre des Buddha mein volles Potenzial zu realisieren und etwas wirklich Nützliches zu machen. Was gibt es Besseres mit dem Leben zu tun?«

Aryabandhu

»Edler Freund«

1. Vorsitzender
seit 2010 Ordensmitglied

»Ich bin 1998 über meine Begeisterung für Hermann Hesse und seinen „Siddharta“ zum Buddhismus gekommen. In Sangharakshita und der von ihm gegründeten Buddhistischen Gemeinschaft Triratna fand ich dann einen Lehrer, ein Übungssystem und eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Ich bin immer wieder fasziniert von der transformativen Stärke der Lehre des Buddha.«

Bodhijina

»Der Sieger der Erleuchtung.«

Psychotherapeut
seit 2017 Ordensmitglied

»Mich begeistert die Vision, dass ich mich befreien kann von Angst und Ärger und Gier nach ständig neuen Ablenkungen. Es ist möglich, wirklich zur Ruhe zu kommen, Frieden im Herzen zu finden und Energie freizusetzen, damit ich über meine Ichbezogenheit hinauswachsen kann und beitragen kann für das Gute in der Welt. Die Lehre des Buddha ist radikal, weil sie Aufbruch und Mut erfordert. Das hat mich von Anfang an angezogen. Es ist für mich eine große Freude, diese Lehre zu üben und mit anderen Menschen im Buddhistischen Tor zu erforschen, wie wir uns selbst und die Welt hin zu mehr Mitgefühl, Klarheit und Tatkraft verändern können.«

Dharmapriya

»Einer, der die Wahrheit liebt.«

Yogalehrer
seit 1981 Ordensmitglied

»Ich wurde von Sangharakshitas Vorträgen sehr beeindruckt: zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich einen ‚Weisen‘ kennengelernt, einen Menschen der offensichtlich verstand und einen praktischen Weg zum Glück unterrichtete. Also wollte ich seine Lehre anwenden – und seine Lehre war der Buddhismus! Als ich mich in ihn vertieft habe, spürte ich wie weit sie geht und allmählich entschied ich mich für die Buddha-Lehre.“

Dhiradevi

»stetige und ausdauernde Göttin«

Projektmanagerin, Architektin
seit 2016 Ordensmitglied

»Ich bin mit hohen Idealen aufgewachsen, ohne zu wissen, wie ich sie in meinem täglichen Leben verwirklichen könnte.
Im Dharma, der Lehre des Buddhas, habe ich tiefe menschliche Erfahrung gefunden und ein Übungssystem, das mein Leben verwandelt zu einem Leben in Freude und Verbundenheit mit der Welt.“

Karunabandhu

»Bruder oder Freund, der Mitgefühl hat«

2. Vorsitzender
seit 2004 Ordensmitglied

»Ich möchte die Frage für mich lebendig werden lassen, die sich auch der Buddha gestellt hat: ‚was macht meine Erfahrung für einen Sinn angesichts der Tatsache, dass sie von vorübergehender Natur ist?’«

Karunada

»Der, der Mitgefühl gibt.«

Arzt und ehemaliger Pilot
seit 2007 Ordensmitglied

»Wenn wir die Welt verändern wollen, müssen wir bei uns selbst anfangen. In dem Maße, in dem wir uns entwickeln, sind wir in der Lage, wirksam für andere tätig zu sein, und das macht uns wahrhaft glücklich.Unsere Entwicklungsmöglichkeiten sind grenzenlos und unsere eigentliche menschliche Bestimmung. Der Buddha hat ein für mich verblüffend plausibles und wirksames Trainingsmanual in die Welt gebracht, das konkret beschreibt, wie wir uns entwickeln können. Dem zu folgen, finde ich extrem faszinierend. Erleuchtung ist die volle Entfaltung unseres menschlichen Potenzials. Dieses Potenzial ist angelegt und als tiefe Sehnsucht erfühlbar in allen Menschen.«

Lalitaratna

»Das verspielte Juwel.«

Lehrer
seit 1980 Ordensmitglied

Ich bin Physiklehrer. 1979 gab ich meinen Beruf auf und wurde Manager von einem FWBO Restaurant in Croydon, London – einem Betrieb rechten Lebenserwerbs auf Teambasis. Für die nächsten elf Jahre war ich einer von fünfunddreißig Jugendlichen, die versuchten eine buddhistische Gesellschaftsform zu entwickelten.
Nach einem Jahr im Retreat-Zentrum Rivendell ging ich nach Irland und lebte dort alleine für drei Jahre. Danach kehrte ich nach England zurück und gründete das Buddhistische Zentrum in Southampton. Zehn Jahre später zog ich nach Essen um. Tagsüber verdiente ich mein Geld durch das Unterrichten an einer VHS und Sprachschule und abends unterstützte ich das Buddhistische Zentrum. Seit zwei Jahren lebe ich nun in Berlin.

Margasiddhi

»Sie, die Erfüllung auf dem Pfad findet.«

Krankenschwester, Diplompädagogin
seit 2016 Ordensmitglied

»„Alles beginnt mit der Sehnsucht, immer ist im Herzen Raum für mehr…“ (Nelly Sachs)
Das ist vielleicht eines unserer menschlichen Dilemmas, andererseits vielleicht unsere Chance auf eine wirkliche Transformation, jenseits von dem üblichen menschlichen Bestreben, das vermeintlich „Beste“ für sich selbst herauszuholen. Als ich dem Dharma begegnet bin, hat sich für mich eine neue Perspektive eröffnet. Die Möglichkeit eines wahrhaft sinnvollen Lebens voller Frieden, Freiheit und Schönheit. Ein Übungsweg hat sich vor mir aufgetan, dem ich vertrauen kann und der Freude und Glück in mein Leben bringt und eine Ahnung in mir wachsen lässt, dass es um viel mehr geht, als um mein Glück.«

Mokshasiddha

»Der, der die Befreiung verwirklicht.«

Arzt
seit 2008 Ordensmitglied

»Eigentlich hatte ich alles, war aber zunehmend weniger zufrieden mit meinem Leben… bis ich durch Meditation langsam den Weg zu mir selbst fand und später auch zu einer buddhistischen Lebensausrichtung – ein ganz anderer Weg zum Glück. Ich war froh, seinerzeit bei Triratna eine auf dem Boden unserer Kultur basierende Übungspraxis zu finden und erfahrene Freunde, die mich unterstützen konnten. Es wäre schade, diesen Reichtum für mich zu behalten.«

Prajnasahaya

»von Weisheit begleitet«
Mitra Convenor für Frauen
Osteopathin
seit 2002 Ordensmitglied

»Als ich das erstemal von bedingtem Entstehen (buddh. Lehre: wie die Dinge in Abhängigkeit voneinander entstehen) hörte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen: es gibt eine andere Weise die Dinge wahrzunehmen! Und als ich Nagarjuna’s Aussage hörte, dass Sunyata (‘Leerheit’, dass die Dinge keine feste, unabhängige Essenz haben) gleich bedingtem Entstehen ist, öffnete sich ein endloser Raum, in dem die Dinge entstehen und vergehen und in bestimmter Relation zueinander stehen … seitdem besteht meine tägliche spirituelle Praxis darin, diese Erfahrungen tiefer zu verstehen, mit Einsicht zu betrachten lernen. Konkreter bin ich als Osteopathin vor allem daran interessiert, welche Rolle der Körper im spirituellen Leben spielt – wie der menschliche Körper zum erleuchteten Körper werden kann.«

Sraddhabandhu

»Der Gefährte des Vertrauens«

Technischer Redakteur
seit 2006 Ordensmitglied

»Seit ich 14 war, hatte ich das Gefühl, dass das Leben mehr bieten
solle, als Werbung und Eltern versprachen. Eine Lebensperspektive;
etwas, das wert ist, danach zu streben, fand ich im Buddhismus. Anfangs
wusste ich nur über Buddhismus, was ich in Büchern las. 1989 traf ich
auf die FWBO (der alte Name von Triratna) und war überzeugt von ihrem
Ansatz eines westlichen Buddhismus. Heutzutage interessiere ich mich
besonders für westliche Ansichten und Prägungen und ihre Auswirkung auf
unsere Praktik, sowie für Lebensstile, die unsere Praktik fördern.«

Sunayaka

»der gute Führer«

Mitra Convenor für Männer
Naturwissenschaftler
seit 2003 Ordensmitglied

»Schon als Jugendlicher hatte ich ein inneres Bild von einem weisen Mann, der meditierend auf einer Veranda sitzt, klaren Geistes, ruhigen Herzens und mitfühlend verbunden mit der Welt. Dabei durchströmt ihn Energie für ein buntes, aktives Leben zum Wohle aller. So wollte ich auch werden und es verwundert nicht, dass ich mich in den Jahren mehr und mehr dem Buddha-Dharma zuwendete, und seit 1992 den Weg des Buddha innerhalb von Triratna praktiziere. Dabei inspiriert mich sowohl persönliche und individuelle Entwicklung als auch zu einer ethischeren, glücklicheren Welt beizutragen.«