Buddhistisches Tor Berlin

Der Buddhismus ist ein Pfad. Ein Weg der persönlichen Entwicklung.

Mancher verspürt eine wachsende Unzufriedenheit mit den Lebensmodellen, die uns unser gesellschaftliches Umfeld bietet. Werte wie Wohlstand und Karriere werden, zunehmend auch von jungen Menschen, als nicht dauerhaft befriedigend empfunden. Für andere sind plötzliche Krisen wie Krankheit oder Trennung Anlass, sich auf die Suche nach Alternativen zu machen, die ihnen ermöglichen, ein erfüllenderes, glücklicheres Leben zu führen.

Eine solche Alternative bietet der Weg des Buddhismus – ein Weg, der über die Entfaltung von Geistesklarheit und die Entwicklung einer offenen, lebensbejahenden Haltung zu einer tiefen Einsicht in die Natur der Dinge führt. In dieser Einsicht liegt eine Kraft, die den ganzen Menschen verwandelt und schließlich einen Zustand andauernder und vollkommener Harmonie mit der Wirklichkeit zur Folge hat: Erleuchtung und die Befreiung vom Leiden – die Perspektive eines Buddhas.

Die Grundaussagen des Buddhismus sind klar und pragmatisch: Nichts ist fest und dauerhaft. Alles, was wir tun, hat unvermeidlich eine Rückwirkung auf uns selbst. Veränderung ist möglich.

Der Buddhismus beginnt vor ca. 2500 Jahren mit dem historischen Buddha Siddharta Gautama. Aus seinen Einsichten und Erfahrungen, die er nach seiner Erleuchtung vielen Menschen mitteilte, entwickelten sich im Laufe der Zeit Lehren, Ethik, Übungen und Rituale, die heute in ihrer Gesamtheit als „Buddhismus“ bezeichnet werden. Am Anfang des Buddhismus stehen also ein erleuchteter Mensch und seine tiefen Einsichten, die er aus eigener Kraft gewonnen hat. Der Buddha hat nie beansprucht, ein Gott zu sein. Auch ein Schöpfergott spielt im Buddhismus keine Rolle, weswegen er oft nicht als Religion im herkömmlichen Sinne betrachtet wird.

Der Weg des Buddhismus steht allen Menschen offen, unabhängig von Nationalität, Rasse oder Geschlecht. Er bietet eine Reihe praktischer Methoden, wie z. B. Meditation und Reflexion, die uns helfen, bewusster, liebevoller, weiser und glücklicher zu werden. Jeder, der diese Methoden übt und sich an bestimmten ethischen Grundsätzen orientiert, kann sich verändern, kann die volle Verantwortung für sein Leben übernehmen und in wachsender Harmonie mit sich selbst und anderen leben – und schließlich Erleuchtung erlangen.

Weltweit gibt es etwa 350 Millionen Buddhisten. Ein wachsender Anteil davon lebt im Westen. Nicht alle folgen der gleichen Buddhistischen Schule. Was sie jedoch alle verbindet, sind Gewaltlosigkeit, Freiheit von Dogma, Toleranz gegenüber Andersdenkenden und ein fester Glaube an die grenzenlosen Möglichkeiten jedes Menschen.