Buddhistisches Tor Berlin

Das neue Buddhistische Tor Berlin in Kreuzberg – Geschichte

Seit 1998 betreibt die Buddhistische Gemeinschaft Triratna in Berlin ein öffentliches Zentrum: das Buddhistische Tor Berlin. Wir sind dort bemüht, einen Zugang zu einem lebedigen, modernen Buddhismus zu bieten.

Interessierte werden im Buddhistischen Tor Berlin in Meditation und die Lehre des Buddhas eingeführt und ermutigt, diese zu üben. Neben den vielfältigen Veranstaltungen bietet es vor allem ein Umfeld für persönliche Kontakte und gegenseitige Unterstützung in der Öbung.

Als wir Ende der neunziger Jahre das Buddhistische Tor eröffneten, hatten wir bereits das Ziel, langfristig unsere Aktivitäten auf die sichere Grundlage eigener Räume zu stellen und einen gut sichtbaren Standpunkt in der Mitte der Stadt zu beziehen – auch um symbolisch den Dharma in die Mitte der Gesellschaft zu ‚pflanzen‘.

Als es sich abzeichnete, dass die Räume des Buddhistischen Tors in der Hessischen Straße bald zu klein werden würden, begannen wir 2005 nach einem neuen Zentrum zu suchen. Eine Spende aus dem Triratna-Umfeld – von einem ‚Unternehmen des Rechten Lebenserwerbs‘ in England -, die dafür bestimmt war, in Berlin ein Buddhistisches Zentrum zu eröffnen, bot uns die Grundlage für die Suche.
Ende 2008 entdeckten wir geeignete Räumlichkeiten im ehemaligen Krankenhaus ‚Am Urban‘ un Kreuzberg.

Das Gebäude ist zentral gelegen und seine denkmalgeschützte Fassade gut sichtbar. (Grimm- / Ecke Urbanstraße) Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist es gut zu erreichen und liegt dennoch an einer ansprechenden ‚grünen Insel‘. Die interessante Architektur bietet uns gute Möglichkeiten, die Räume sind geräumig und hell. Viele Besucher fühlen sich dort schon jetzt intuitiv wohl. Hier soll nun ein lebendiges Zentrum für einen Buddhismus unserer zeit entstehen.

Das Gesamtprojekt ‚Am Urban‘ ist weit über das Quartier – den Graefe-Kiez – hinaus bekannnt, vor allem in der politischen und stadtplanerischen Szene. Die Umnutzung des alten Krankenhauses wird nicht von einem Großinvestor, sondern von vielen, mehrheitlich ortsansässigen Parteien getragen.

Eine anfängliche Schätzung der Kosten für die Renovierung unserer Räume belief sich auf rund 900.000 Euro. Wir werden dabei (wie die ganze Baugruppe) von der Umweltbank unterstützt. Mitte 2009 haben wir den Kaufvertrag unterzeichnet.

Seit dem ist eine Menge passiert. Es hat sich gezeigt, (auch für viele der anderen Beteiligten), dass ‚Bauherr‘ in einer Baugruppe zu sein, schwieriger und arbeitsintensiver ist, als wir angenommen hatten. Auch kamen vorher nicht bekannte Bauschäden ans Licht. Die Schätzung der Baukosten stieg an und liegt jetzt bei rund 1.200.000 Euro. Die Finanzplanung des Projektes stützt sich nun auf Spenden, Privat- und Bank-Kredite.

Jetzt suchen wir nach Wegen, die mit dieser Finanzierung noch verbundenen Unsicherheiten schneller zu beseitigen und die zukünftige Belastung des Neuen Buddhistischen Tors durch die Finanzierungskosten zu vermindern. Wir rechnen damit, dass wir das neue Buddhistische Tor im September 2012 feierlich eröffnen können.